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Indianerweisheiten

Der Wind ist unser Atem ...

(am Ende der Seite finden Sie Links zu weiteren Indianerweisheiten...)

 

Wozu brauchen wir die Zeit?
Damals, in den alten Tagen, brauchten wir sie nicht.
Wir richteten uns nach Anfang und Untergang der Sonne.
Wir mussten uns niemals beeilen. Wir brauchten nie auf die Uhr zu blicken.
Wir mussten nicht zu einer bestimmten Zeit bei der Arbeit sein.
Wir taten, was getan werden musste, wenn uns danach war.
Aber wir achteten darauf, es zu tun, bevor der Tag zu Ende ging.
Wir hatten mehr Zeit, denn der Tag war noch ganz.

(Scott Eagle)

Das Morgenlied de Cherokee

Je höher der Baum

Es ist gut für den Menschen,
seinen Kopf in den Wolken zu haben
und seine Gedanken zwischen den Adlern wohnen zu lassen.
Aber er muss auch bedenken,
dass, je höher der Baum in den Himmel wächst,
desto tiefer seine Wurzeln in das Herz
von Mutter Erde wachsen müssen.

(Weisheit der Crow)

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Die Aufgaben der Frauen

Alle Aufgaben der Frauen,
das Kochen, die Sorge für die Kinder,
das Gerben und Nähen,
wurden als würdig und wertvoll angesehen.
Da war keine niedrige Arbeit, auf die man hinabsah,
infolgedessen gab es auch keine niedrigen Arbeiter.

(Luther Standing Bear, Teton Sioux, 1931.
Der Häuptling wurde 1868 geboren und erlebte noch
die Zeit der Büffeljagden, ebenso das Ende des Nomadentums,
das Reservatsleben und die damit verbundenen schmerzlichen Änderungen.)

Rat der Alten (vergleiche die Bergpredigt!)
Töte oder beleidige deinen Nachbarn nicht, denn du verletzt nicht ihn,
sondern dich. Aber tue ihm Gutes und vermehre ihm die Tage seines Glücks,
wie du die eigenen dadurch vermehrst.
Tu deinem Nachbarn kein Unrecht an und hasse ihn nicht,
denn du schlägst nicht ihn, sondern dich selbst.
Liebe ihn, denn Manitu liebt ihn, wie er dich liebt.

(Auf diese Weise wurde in der Shawnee-Siedlung Alt-Piqua
am Ohio im 18. Jahrhundert die Jugend belehrt.)

Für eine Handvoll Zucker
Ich will nichts mit Leuten zu tun haben,
die einen Wasser auf den Schultern tragen und Mist schleppen lassen.
Vielleicht werden mich die Weißen am Ende besiegen.
Aber bis dahin will ich mein Leben genießen.
Ihr seid Dummköpfe, dass ihr euch für ein Stück Speck, Zwieback,
eine Handvoll Zucker oder Kaffee zu Sklaven machen lasst.

(Sitting Bull, Häuptling und Medizinmann der Hunkpapa-Sioux, 1834 bis 1890.
Er war das Herz des indianischen Widerstandes gegen Landnahme und
Assimilierung in den nördlichen Ebenen.)

Red Jacket an einen weissen Prediger
Bruder, du sagst, es gäbe nur einen Weg,
den Großen Geist zu verehren und ihm zu dienen.
Wir verstehen dich nicht, Bruder.
Uns wurde gesagt, dass deine Religion euren Vorfahren geschenkt
und sie damals vom Vater auf den Sohn weitergegeben wurde.
Wir verehren den großen Geist auf diese Weise:
Unsere Religion lehrt uns, für alle Gaben, die wir erhalten,
dankbar zu sein, sie lehrt uns, einig zu sein und einander zu lieben.
Wir streiten niemals über religiöse Fragen, den Religion ist etwas,
das den einzelnen angeht und den Großen Geist, sonst niemand.
Bruder, wir wollen deine Religion nicht nehmen oder gar vernichten.
Wir wollen nur unsere eigene behalten und uns an ihr erfreuen.

(Vom Seneca-Führer Red Jacket (1756-1830) im Jahre 1805 an einen
weißen Prediger. Der Prediger wies nach der Erwiderung die dargebotene
Hand des Indianers zurück.)

Die Schlechten regieren
Freilich gibt es unter den weißen Leuten auch gute,
aber die schlechten Menschen müssen die stärkeren sein,
denn sie sind es, die regieren.

(Worte, die einer Weisen der Shawnee im 18. Jahrhundert in der
Stadt Chilicothe zugeschrieben werden.)

Wir, die eingeborenen amerikanischen Frauen
Wir haben es satt, anzusehen, wie unsere Männer sich aus lauter
Verzweiflung dem Alkohol zuwenden, Selbstmord begehen oder in
Strafanstalten enden. Wir haben unsere Kinder großgezogen, nur
um mit anzusehen, wie ein fremdes System sie durch Völkermordpolitik
einer Gehirnwäsche unterzieht, eine Politik, die unsere Sprache,
unsere Bräuche und unser Erbe zerstört. Wir haben es satt, zuzusehen,
wie unsere Brüder und Söhne in den Krieg ziehen, nur um nach ihrer
Heimkehr von den Regierungskräften der Vereinigten Staaten
umgebracht zu werden. Nach über 400 Jahren haben wir es satt,
verdammt satt. Deshalb erheben wir uns an der Seite unserer Männer.
Wir erheben uns und nehmen den Kampf auf. Hier und heute.
Um unsere Jugend zu schätzen, damit ihre Nachkommen jene
Freiheit kennenlernen, die unsere Vorfahren kannten. Die Zukunft
unserer Jugend und Ungeborenen liegt in unserer Vergangenheit.
Wir sind es, die heute Spiritualität, der Würde und der
Souveränität neues Leben schenken.
Wir, die eingeborenen amerikanischen Frauen.

(Regine Brave, Mitglied von WARN (Woman of all Red Nations). 1980)

Quelle alle oben: "Der Wind ist unser Atem" von Peter Baumann, ISBN 3-451-05018-8
(ein sehr empfehlenswertes Buch!)

 

Der Große Geist wohnt in allen
Alle Tiere haben die Mächte in sich, denn der Große Geist wohnt in allen, auch in der kleinsten Ameise, in einem Schmetterling, auch in einem Baum, in der Blume und in einem Felsen. Die moderne Zivilisation des weißen Mannes hält diese Mächte von uns fern und verwässert sie. Um sich der Natur zu nähern, ihre Kraft zu spüren, sie helfen zu lassen, braucht man Zeit und Geduld.
Zeit um nachzudenken und alles herauszufinden. Ihr habt so wenig Zeit, um in euch zu gehen - ihr seid immer in Hetze, Hetze, Hetze. Dieses Hetzen und Hinterherlaufen verkürzt das Leben.
Petaga Yuha Mani, Sioux

Über die Zivilisation
Bevor unsere weißen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel und deshalb gab es bei uns keine Diebe. Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd besaß, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum gemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und keine Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die - wie man sagt - für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind.
Lame Deer - Tahca Ushte - Sioux


 

Uraltes Indianer Geheimnis: Die Ohrkerzen
(Hopi-Ohrkerzen gibt es in den meisten Apotheken!)

Indianerweisheiten - von Kurt Jost ins Web gebracht

Indianerweisheiten von Wolfskrallen

Indianerweisheiten von Heim AT

YouTube Video "Medicin for Mother earth"

Ein interessantes Indianerprojekt der Klasse 7 b der Schule Vötting in Freising

Jugendarbeit über Indianer eine sehr gute Seite über Jugendarbeit

Das Indianer Web, umfangreiche Informationen über die Indianer

Indianer Zitate und Weisheiten auf www.welt-der-indianer.de

Warum ich eine Heidin bin? eine autobiographische Kurzgeschichte von Zitkala Sa

Die Welt der Indianer


 

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